Fotorecht: Worum geht es Ihnen? - Schritt 1 von 2
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Beratung bei Lizenzschäden und Urheberrechtsverletzungen

Im Internet passieren Urheberrechtsverletzungen schnell und massenhaft. Wenn Fotos oder anderes Bildmaterial kopiert und auf fremden Seiten eingefügt wird, geschieht der Urheberrechtsverstoß mal bewusst und mal unbewusst. In jedem Fall wurden mit der Nutzung des geschützten Bildmaterials die Rechte des Urhebers – etwa des Fotografen, des Grafikers oder der Fotoagentur – verletzt, denn: Sie haben das Recht, selbst zu entscheiden, was mit ihren Lichtbildwerken passiert, und müssen die Nutzung ihrer Bilder ausdrücklich erlauben. Die unrechtmäßige Nutzung der Fotos löst hingegen Schadensersatzansprüche aus.

In diesen Fällen ist es ratsam, einen Rechtsanwalt einzuschalten, um eine Unterlassungsklage zu erheben oder Schadensersatz einzufordern. Rechtsanwalt Florian Sievers hat sich auf das Fotorecht spezialisiert und ist Fachanwalt für Urheberrecht. Er berät und vertritt Fotografen, Lichtbildner sowie Bildagenturen. Er erstellt Abmahnungen bei Bilderklau, setzt Ansprüche auf Schadensersatz sowohl bundesweit als auch länderübergreifend durch und erreicht einstweilige Verfügungen bei rechtswidriger Bildnutzung. Bei Bedarf berät Rechtsanwalt Florian Sievers auch bei der Erstellung von Lizenzverträgen zwischen Urhebern und Verwertern. Nutzen Sie einfach das Formular, um Kontakt zu Rechtsanwalt Florian Sievers aufzunehmen.

FAQ: Die wichtigsten Antworten zum Fotorecht

Die Rechte von Fotografen regelt das Urheberrechtsgesetz (UrhG). Das Urheberrecht schützt den Urheber eines Werkes – zum Beispiel einen Fotografen – sowohl in der geistigen und persönlichen Beziehung zum Werk (Urheberpersönlichkeitsrechte) als auch in der Nutzung (Verwertungsrechte). Der Fotograf darf beispielsweise selbst entscheiden, ob, wo und wie seine Bilder veröffentlicht werden (§ 12 UrhG) und ob und durch wen seine Fotos bearbeitet (§ 14 UrhG), vervielfältigt (§ 16 UrhG) oder verbreitet (§ 17 UrhG) werden. Außerdem hat der Fotograf das Recht auf die Urhebernennung – sprich die Nennung seines Namens in Verbindung mit dem Werk. Das bedeutet, dass auch die fehlende Nennung des Urhebers einen Anspruch auf Unterlassung und Schadensersatz zur Folge hat.
Angenommen, ein urheberrechtlich geschütztes Foto wird auf einer anderen Website genutzt, hat der Fotograf Anspruch auf Schadensersatz und kann zur Unterlassung zukünftiger Rechtsverletzungen auffordern. Außerdem muss die Rechtsverletzung beseitigt, spricht die Fotografie entfernt werden. Dabei muss der Fotograf ebenfalls erfahren, ob das Foto zudem an weiteren Stellen veröffentlicht wurde – Auskunft zum Umfang der Rechtsverletzung genannt. Bei Erfolg werden dem Fotografen die angefallenen Rechtsanwaltskosten erstattet.
Zum einen können die Ansprüche des Fotografen außergerichtlich durchgesetzt werden – etwa mittels einer Abmahnung, einer Unterlassungserklärung und einer Schadensersatzforderung. Werden diese Ansprüche innerhalb einer Frist von sieben bis zehn Tagen nicht umgesetzt, können sie gerichtlich durchgesetzt werden. Dann kann etwa in einem Eilverfahren eine einstweilige Verfügung ausgesprochen werden, im Zuge derer die Urheberrechtsverletzung beseitigt und das Bild entfernt werden muss. Geschieht das nicht, muss eine Unterlassungsklage eingereicht werden.
Jedes Foto ist automatisch mit seiner Schaffung urheberechtlich geschützt. Die Qualität des Bildes ist dabei nicht von Bedeutung. Das Urheberrecht muss auch nicht eingetragen, angemeldet oder gekennzeichnet werden. Das beutet: Der urheberechtliche Schutz besteht für jede Fotografie.
Der Schöpfer eines Fotos – sprich der Fotograf – ist der Urheber des Fotos. Bei ihm liegt die Beweislast, wenn er gegen einen Urheberrechtsverstoß vorgeht. Ist das Foto bereits mit Zustimmung des Fotografen und mit Nennung seines Namens als Urheber veröffentlicht, kann er diese Quelle als Beweis anführen. Ebenfalls eigenen sich Originaldateien, Serienaufnahmen des gleichen Motivs, ein größerer Bildausschnitt oder Zeugen als Beweis.

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